kids and me

... neues vom kinderarzt ...
 
 

kinderärzte im focus

zwei sehr engagierte kollegen aus münchen werden online im focus, also focus-online interviewt und porträtiert, sehr lesenswert.

take a look.

schade nur, dass neben den vielen positiven kommentaren im anschluss an den artikel leider auch wieder die blogtrolle ihr unwesen treiben: natürlich findet sich wieder einer, den das jammern auf dem angeblich so hohen niveau missfällt, und einer, der tatsächlich bezweifelt, dass kleinkinder 8-10mal im quartal in die praxis kommen - hier vermutet der schreiberling *zitat* übertreibungen oder evtl. interessengesteuerte angaben *zitat*. tja, da kommentiert eben einer, der keine ahnung hat, was in kinderarztpraxen abgeht.

20.3.09 22:01

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bisher 29 Kommentar(e)     TrackBack-URL


laurundizza (21.3.09 10:02)
erfahrungsgemäss sind diese allwissenden menschen kinderlos.
jeder mensch mit kleinen kindern weiss, dass sich arzbesuche beim kinderdok ( bis auf einzelfälle) nicht auf ein- bis zweimal im jahr zum ohrenputzen (!) beschränken. meistens gehört diese fraktion auch noch gremien an, die lautstark eine totalüberwachung ( ich rede nicht von sinnvollen massnahmen) von eltern und familien fordern, um eindlich ein verhungern und massenschlagen von kindern zu verhindern- wundert sich dann aber darüber, weshalb kinderärzte ( und andere ärzte selbstverständlich auch ) inzwischen mit RLV und patientenaufkommen nicht mehr klarkommen.von strompreisedrhöhungen und mieten und inflationsraten rede ich schon gar nicht mehr. keiner dieser redner würde auch nur ansatzweise für einen bruchteil seines geldes arbeiten und überstunden unbezahlt ?? sind wir irre ??!!
diese redner öffnen für uns nicht 3 minuten früher ihre läden oder büros-wo kämen wir hin ?? stehen aber empört 3 stunden NACH sprechstundenschluss vor der tür und sind sauer darüber, dass wir zu unseren familien wollen oder fordern, 1,5 stunden früher "anzutraben" (äh, wir fangen um 7.00 uhr an) für eine blutentnahme, weil henriette-johanna-mercedes schliesslich in den urlaub will und zum flieger muss. das Kann-doch-nicht-so-schlimm sein. da muss man halt den hintern mal eben eher.....das täte auch der figur gut ( o ton)

ich habe all unsere besserwisser eingeladen, einen tag mit mir "hinterm tresen" zu stehn. bisher ist keiner gekommen !


Jogurtbecher / Website (21.3.09 10:23)
Tja, ist leider immer so das die Menschen, die von den Thema am wenigsten Ahnung haben, am lautesten brüllen.
Dann hört man solche Beinharten Fakten wie "ich hab gehört" "Kann ich mir nicht vorstellen" "ich glaube" "Ich denke (wohl eher nicht)"
und danach richtet sich dann der Pöbel noch.


DasPossum / Website (21.3.09 11:32)
Ich wette, der hatte keine Kinder. Mein Rekord liegt im bei 4 Mal Notaufnahme und 6 Mal Arzt - in einem Quartal mit zwei Kindern. Und da war nicht oft eine "Folgeuntersuchung" dabei oder gar eine permanente ärztliche Betreuung von Nöten sondern immer mal was Neues...

Gerne würde ich ihn mit einer meiner Übertreibungen in die Notaufnahme setzen, wo wir aufs Röntgen warten, während der Wurm in meinem Arm mich mit großen Augen anschaut und nicht weiß, was passiert. Oder mit einem fieberschlaffen Kind zwei Stunden ins Wartezimmer des Kinderarztes in dem es unerwartet still ist, weil nämlich alle Kinder nicht unter 39,8 Fieber haben und keinen Mucks mehr von sich geben und als Notfall 40 Minuten vorher ein Säugling reinkam.

Ja, da würde ich so Leute gerne mit hinnehmen!


Katja / Website (22.3.09 01:44)
Also unser Rekord lag so ca. bei 12 mal wegen ner Mittelohrentzündung.
Ich hätt in der Zeit auch gern was anderes gemacht als den Arzt ständig Aufzusuchen.
Und ich weiß auch nicht ob ich mich freuen soll oder weinen, weil ich nichtmal mehr sagen muß wie wir heißen und wieso wir da sind.
Aber wer Behauptet Kinderärzte seien sinnlos und wir könne ja zu Hausärzten gehen der HAT einfach keine Kinder.

Und wenn es denn so kommt sind es genau DIEJENIGEN die sich Lauthals Beschweren wenn die kleinen im Wartezimmer des Hausarztes zu laut sind und alles Auseinandernehmen.

Na Danke.



LG Katja


Maria (22.3.09 12:39)
Also mal ehrlich: Alle meine Ärzte (Kinder-, Haut-, Hausarzt, usw.) sind sehr nett und mit allen würde ich abends mal was trinken gehen. Aber am schönsten ist es immer noch, wenn ich sie einen Monat mal nicht sehe ;-)
Dennoch, lieber Kinderdok, weiß ich nicht, wie man das Problem lösen könnte. Anscheinend ist eure Lobby in der Politik nicht stark genug? Und was können/sollen wir als Patienten tun um dieser Situation entgegen zu steuern? Aufklären, erklären wo's geht, aber dann? Über Hinweise und Vorschläge wäre ich dankbar. Ich will meinen KiA nämlich nicht verlieren!


C. v. T. (22.3.09 12:49)
8-10 Mal pro Quartal zum Kinderarzt? Mein Sohn ist 14 Monate alt und ich war seit seiner Geburt inclusive U1-U6 genau 9x beim Kinderarzt.

Ausser dem Dreitagefieber und zwei Mal Schnupfen ist er völlig fit...
...vielleicht weil er ungeimpft ist? Von Freundinnen, deren Kids geimpft sind, hört man von häufigeren Kinderarztbesuchen.

Und jetzt los: Schimpft ruhig mit mir, dass wir den Knaben nicht impfen werden, aber noch ein schwerstbehindertes Kind, wie z.B. die älteste Tochter meines Bruders (anerkannter Impfschaden), brauchen wir nicht in der Familie.


Buchstabensalat / Website (22.3.09 14:16)
Nö, C.v.T., bei solchen Dummbratzen wie dich gerade darstellst, steht eh jede Intelligenz auf verlorenem Posten.

Salat


Jogurtbecher / Website (22.3.09 14:19)
C. v. T.
sorry aber der Kinderdok hat schon genug über Impfungen geschrieben und auch deutlich gemacht warum jeder Impfverweigerer auf der Gesundheit andere Kinder lebt.

Sorry sowas ignorantes wiedert mich an, denke lieber nochmal darüber nach.


laurundizza (22.3.09 16:13)
was können eltern tun um endlich für mehr fairness bei den abrechnungen mit den kassen zu sorgen.
bei demos, die ja stattfinden ( übrigens ist in der nächsten woche aktionstag bei uns und am mittwoch werden ( bis auf die notdienstler) viele praxen geschlossen sein. mal ab von der tatsache, dass ärzte inzwischen für ihre arbeit nur noch hungerlöhne erhalten, sind auch die arzthelferinnen bzw. med. fachangestellten ( zum hunderttausendenmal-sprechstundenhilfe ist ein anlernberuf ) gekniffen. mir sind einige fälle von erheblichen lohnkürzungen , entlassungen usw. bekannt. ausserdem betrifft es auch therapeuten und behandler. ein schwanz ohne ende- ausgetragen auf dem rücken von patienten- und in diesem falle kindern. eine bitte an die patienten. stellt euch bei den demos neben uns ! schreibt an die ministerin ! legt protest bei den krankenkassen ein !! ministerien haben internetauftritte-mit der möglichkeit zu mailen !

sammelt im kindergarten, bei den nachbarn, in der schule, meinetwegen im supermarkt unterschriften, damit es nicht künftig so ist, dass man mit kranken kindern 100 km anfahrt in die nächste klinik braucht.
wenn der "land"-oder "dorfarzt" nicht aussterben soll- wehrt euch ! wenn in der kleinstadt nicht nur schulen und bücherein aussterben sollen, sondern auch die medizinische versorgung auf der strecke bleibt-wehrt euch !
die franzosen machen es uns vor !


C. v. T. (22.3.09 19:20)
@ Joghurt&Buchstabensalat

Würde euch ja am Liebsten mit unserem "Impfschaden" Sophia bekannt machen.
Sie wird zwar in ihrem Leben weder Diphterie noch Masern oder Mumps bekommen, aber dafür wird sie in ihrem Leben weder Laufen noch Sprechen lernen.

Schade!

Da von "Dummbratzen" zu sprechen, ist wohl ziemlich ignorant, Buchstabensalat!

Und drüber nachgedacht haben wir über unser nun impffreies Leben schon so oft und waren stets froh, dass wir es gewagt haben und dass immer mehr Leute es mit uns wagen!


Phil (22.3.09 21:34)
C.v.T:
Kinderdok wird das sicher genau sagen können, aber wieviele Behinderungen alleine im ersten Jahr auftreten da ist es bei den "Impfschäden" meist so dass es zufällig (und ja so blöd es auch klingt zufällig, denn wenn es 1000 Erkrankungen sind, die im ersten Lebensjahr auftreten ist die Wahrscheinlichkeit eben nicht gerade gering, dass es bei irgendeinem der vielen geimpften Kinder zufällig um diese Zeit die Behinderung auftritt). Genetische Untersuchungen lassen das meist aufklären, aber es wird sehr häufig als Impfschaden abgetan und nicht mehr weiter verfolgt, weiß aber persönlich von 2 Fällen, die dann im Rahmen von Gutachten im Schadensersatzprozess als genetische Erkrankungen aufgedeckt wurden. Natürlich kann es dennoch in sehr seltenen Fällen zu schwerwiegenden Nebenwirkungen kommen, für die Familie und das Kind natürlich sehr schlimm, wenn aber gar nicht geimpft würde dann wären Behinderungen und Todesfolgen durch Kinderkrankheiten um einen riesigen Faktor größer. Ich kann sog. Impfgegner leider gar nichts abgewinnen, weil es meiner Meinung sehr unklug ist.


C.v.T (23.3.09 08:04)
@ Phil

Unsere Sophia wurde schnell als Impfschaden anerkannt. Am Abend der Impfung (sie war vier Monate alt und bis dahin kerngesund) trat ein spastischer Anfall, sie lief blau an, sich die Muskeln verkrampften. Das kam dann täglich wieder und kein Arzt konnte helfen. Sie bekam Antiepileptika und war im Münchner Kinderspital wochenlang in Behandlung.
Leider erfolglos.


Heute geht sie auf eine Schule für geistig schwerstbehinderte und wir haben die Hoffnung, dass sie doch noch laufen lernt. Ihren Namen kann sie auch schon schreiben. Sie wird im Sommer 12 Jahre alt.

Die Entscheidung unseren Sohn ungeimpft zu lassen, haben wir uns nicht leicht gemacht, aber wir erleben Tag für Tag, wie fit er ist und resistent gegen Viren, die bei seinen kleinen (geimpften) Freunden eine Erkältung nach der nächsten auslösen. Mittelohrentzündungen kenne ich auch nur vm erzählen und seine diesjährige Winterschnupfnase hat genau drei Tage getropft...


vroni (23.3.09 10:56)
C.v.T
Ich habe lange Zeit mit Behinderten Menschen gearbeitet und nicht selten Impfschäden in meinen Wohnheimen gesehen. Impfschäden werden natüüüürlich nicht der öffentlichkeit präsentiert. Die Impfstudien werden meist von den Pharmaindustrien in Auftrag gegeben und fallen somit positiv für die Impfung aus *suprise*
Klar Kinderärzte sind für Impfungen ...und dabei will ich auch keinem seine Entscheidung streitig machen. Ich denke einfach, das Impfungen ein Geschäft mit der Angst sind ....und ignorant finde ich übrigens die Aufklärung der Ärzte. Bei jedem popligem pflanzlichem Mittel ist ein Beipackzettel dabei...mit Nebenwirkungen etc.pp...Nur bei der Impfspritze nicht? Und die wenigsten oder gar keine Ärzte klären über Impfschäden auf, die es definitv gibt. Ich kenne genügend davon. Mein Sohn ist als Integrationskind im Kiga angemeldet. Ich komme monatlich mit Schreiben in Kontakt, auf denen ich ankreuzen muss, WARUM mein Kind Defizite hat A: durch einen Unfall?
oder B:durch eine Impfung? oder C. Fremdverschulden????...Komisch oder? Es gibt doch laut Kinderärzte keine Impfschädenn?? Alle Nichtimpfer, die sich mit den Folgen und negativen Auswirkungen von Impfungen


vroni (23.3.09 10:57)
auseinandersetzen sind ignorant. Dabei finde ich...es verantwortungslos einfach nur Dinge zu machen, die mir irgendein Mensch erzählt, der medizin studiert hat.
Eltern sollten sich bewusst werden, das Impfungen Eingriffe sind, und dabei auf Ignoranz pfeiffen. Es geht um die eigenen Kinder...herrgottnochmal...da hört es sich für mich auf, das ich auf JEMAND höre....da informiere ich mich ...und zwar auf eigene Faust und höre auf mein Herz.
Es gibt Impfschäden. Und es gibt Masern. Es gibt Gehirnschädigungen durch Impfungen und es gibt Kinderlähmung. Es gibt auch Fahrradunfälle und Krebs . Es gibt ADHS und es gibt Gehirnhautentzündung. Was ist besser? Und was ist schlechter?
C.v.T...ich kann dich verstehen . Die Entscheidung ob Impfung oder nicht...muss jeder selber tragen...aber ich finde es unerhört, das C.v.T. als Ignorant bezeichnet wird, weil sie auch mal die Kehrseite der Medailie zum *Glänzen* brachte.


Jogurtbecher / Website (23.3.09 15:00)
Es gibt Impfschäden und das hat auch nie jemand bestritten.
Nur die Impfgegner tun immer so als ob es totgeschwiegen wird.

Da Risiko eines Impfschadens ist aber sehr viel geringer als an Masern oder diversen anderen Kinderkrankheiten zu sterben.
Damit dies nicht vorkommt müssen alle sich impfen lassen.

Eins ist absolut Fakt. Gäbe es keine Impfungen hätte jede! wirklich jede Mutter schon ein Kind verloren. Durch Impfungen wird vielleicht jede 100.000 geschädigt. Ist für dieses Kind wirklich sehr traurig und C.v.T hat auch mein Mitgefühl dafür aber es ist leider nun mal der Preis dafür das nicht jedes Jahr 10.000ende Kinder todsicher sterben. Das muss endlich mal in die Köpfe der Impfgegner gehen.

Aber da diskutiert man ja wie mit religiösen Fanatikern.

@Kinderdok: Äußere dich bitte auch mal wieder deutlich dazu.


vroni (23.3.09 15:55)
jetz übertreib mal nicht.
Also ich glaube 1. nicht, das jede Mutter ein Kind verloren hätte. Woher nimmst du nur diesen Fakt?
Und das es Impfschäden gibt, bestreiten nun eben doch welche.
Ich greife ausserdem niemanden an, der sein Kind impft. Ich glaube, das bewusste Menschen wirklich einen inneren Kampf führen, ob Impfung oder nicht. Und eins muss man nun eben auch sagen. Es wird zuviel geimpft ! Warum impft man Windpocken? z.B. Ich möchte einfach nur, das Ärzte mehr aufklären und nicht alles totgeschwiegen wird. Wo ist der Beipackzettel bei den Impfungen? Wo werden MIR als Mutter die Nebenwirkungen gezeigt und wo bleibt die Information über evtl. Impfschäden? DAS ist das, was ich anprangere. Und ich finde Mütter verantwortungslos, die sich noch nicht mal den Anflug eines Gedankens gemacht haben, das Impfungen eben doch Risiken bergen. Viele Mütter laufen einfach durch die Welt und überlassen jede gesundheitliche Verantwortung für ihr Kind dem Arzt, weil sie glauben, das DER allwissend ist. Wir sind alle Menschen...und begrenzt...also...und Deine Aussage *C.v.T hat auch mein Mitgefühl dafür aber es ist leider nun mal der Preis dafür das nicht jedes Jahr 10.000ende Kinder todsicher sterben* finde ich mehr als anmassend...da bin lieber religiöser FAnatiker, als so kaltherzig!
Die deutliche Äusserung des Kinderdocs kennt man, wenn man seinen link anklickt. Mehr Deutlichkeit geht nicht Joghurtbecher!!


Jogurtbecher / Website (23.3.09 16:17)
Es war vor der Zeit der Impfungen absolut üblich und normal ein Kind an Kinderkrankheiten zu verlieren.

Warum man gegen Windpocken impft? Weil sie eventuell tödlich verlaufen können mit einen deutlich größeren Risiko gegenüber den gefahren der Impfungen.

Und Sorry das es Fakt ist, Sollen wir aufhören zu impfen und deshalb 100,000 von Kindern sterben lassen nur weil ein paar 100erte an Impfungen sterben.

Sollen wir jetzt Gurte verbieten weil schon jemand durch einen Gurt umgekommen ist oder lassen wir es doch lieber weil sie stattdessen auch tausenden das leben retten.

Natürlich sollte sich jede Mutter Gedanken um die Gesundheit ihrer Kinder machen. Wenn sie vernünftig ist und sich sachlich erkundigt dann wird sie ihr Kind impfen.


Hootch (23.3.09 16:44)
Wenn ich sowas schon lese...
Also, liebe Impfgegner, Habt Ihr euch wirkich informiert, oder lediglich mit anderen, schrecklich engagierten Eltern gesprochen? Hm?
Euer Kinderarzt klärt nicht über Risiken und Nebenwirkungen auf? Wirklich nicht? Schonmal nach einem Beipackzettel gefragt? Im Zweifel kann er euch sicher eine Seite aus der Roten Liste kopieren...
Schonmal was von Masernenzephalitis (in ca. 20% d. F. tödlich, in 40% d. F. bleiben Hirnschäden), Masernpneumonie oder den ganzen anderen Komplikationen allein dieser Krankheit gehört? Oder gar gelesen (und nein, ich meine nicht in der Esoterikumschau, sondern eher -sagen wir mal- ein Pädiatriebuch?
Nein, Ihr müsst eure Töchter nicht gegen Röteln impfen lassen - soll sie doch -wenn sie die Röteln in der Schwangerschaft kriegt- eine Rötelnembryofetopathie; dann hat sie halt 'ne Fehlgeburt oder bekommt einen Krüppel. Kann Euch doch egal sein.
Und jetzt bitte nicht das beliebte Ich-kenne-soviele-nicht-geimpfte-und-die-sind-auch-gesund-"Argument" bringen, denn das ist Humbug! Der Nichtgeimpfte profitiert allein Vom sog. Herdenschutz. Natürlich kann Euer Kind keine Varizellen bekommen, wenn alle anderen um es herum immun dagegen sind. Wie denn auch?

Aber was schreibe ich hier? Ich befürchte, ich verplempere hier nur meine kostbare Zeit...

Grüße!


laurundizza (23.3.09 20:54)
schade, bei allem verständnis für euer problem-

aber, ging es hier nicht eigentlich darum, dass das gesundheitssystem die praxen kaputtmacht-

und damit auch eine gute vorsorge und beratung .


vroni (23.3.09 21:17)
in der Tat...verplempern mit einseitigem Denken....so könnte man das auch nennen ...
Und... ich glaube nicht, das meine Tochter mit 1 Jahr bereits geschlechtsreif ist und schwanger wird...
und ich kenne in der Tat nicht geimpfte, die gesund sind...und das kann so bleiben...oder nicht
und ich kenne geimpfte, die auch gesund sind...und das kann so bleiben oder nicht.
und ich kenne geimpfte, die schwer krank sind...und das wird so bleiben...
und hier geht es nicht um Recht oder Unrecht oder?
Hier geht es lediglich darum, das es Toleranz geben sollte und Verständnis....und Aufklärung...aber das scheint man dezent zu überlesen....
und Jogurtbecher....herrgottnochmal...ALLES im Leben kann tödlich verlaufen! Alles!!!!! Nur eine Bananenschale hat deutlich weniger Nebenwirkungen als eine Impfung

@laurundizza...manche Dinge kommen eben


kinderdok (23.3.09 22:11)
über soviel fatalismus und schicksalsglaube kann ich nur den kopf schütteln.

was soll ich denn meiner patientenmutter hier sagen, deren sechs monate alter säugling die masern bekam, weil irgendeine ignorante mutter mit ihrem ungeimpften masernkind in die gleiche krabbelgruppe ging? oder dem vater mit dem neuroblastomkind, dass wir bisher unter chemo nicht impfen konnten - das aber dann auch gerne mal wieder in den kindergarten und auf den spielplatz will?
oder den eltern, die zwei wochen auf intensivstation neben ihrem keuchhusten erkrankten säugling saßen, weil die oma diesen komischen dauerhusten nicht wegbekam.

ich finde es immer interessant, dass es immer jemanden gibt, der jemanden kennt, der einen impfschaden hat. bei den vielen patienten, die ich betreue, kenne ich niemanden. und meine kollegen in der umgebung auch nicht. ich bezweifle aber trotzdem auch nicht, dass es impfschäden gibt. tatsächlich - jawohl genau so - wie es jemanden gibt, der aus seinem anschnallgurt nicht mehr rechtzeitig herauskam. und trotzdem wird das anschnallen wohl heute niemand mehr verteufeln.

zurück zum ausgangspunkt: ungeimpfte müssen seltener zum kinderarzt? das ist schlichtweg quatsch. @cvt: du hast 1 sohn und ein paar freundinnen - eine schwache statistik. ich überblicke über 8000 patienten und sehe keine infekthäufungen bei den geimpften im vergleich zu den ungeimpften. da gibt es tausende andere faktoren (kita, geschwisterkinder, unvernunft der eltern, angstbesuche beim kinderarzt usw.), die häufige kinderarztbesuche begünstigen.

schade. hier ging es eigentlich um meine kollegen aus münchen. gute nacht.


C.v.T (25.3.09 08:39)
Kann euch nur das Buch "Gesunderhaltung von Kindern und Jugendlichen" von Dr. Friedrich Graf empfehlen.

Der überblickt auch ca. 8000 Patienten. Die allermeisten davon ungeimpft. Und damit hat er die besten Erfahrungen gemacht.

Und, lieber Kinderdok, schon mal überlegt, ob viele deiner kleinen Dauer-Schnupfen-Husten-Pseudokrupp-Mittelohrentzüdungs-usw. -Patienten nicht einen Impfschaden haben?

...aber für "nen kleinen Piks" einen Fuffi zu kassieren, das ist natürlich schnell gemacht. Und die Pharmaindustrie streicht gleich nochmal das Doppelte ein. Ist mir schon klar, dass man nicht gegens Impfen sein darf: Hängt doch schließlich eine ganze Industrie dran.

...und dann noch die vielen schönen Folgeerkrankungen, die natürlich rein zufällig kommen und natürlich nichts mit der Impfung zu tun haben. Klar! Die brauchen auch nochmal Behandlung, Medikamente, Mami fällt dümmstenfalls in der Arbeit ein paar Tage aus.

Ja, aber alles besser, als wenn das Kind die Masern bekommt. Die Masern sind heutzutage gut behandelbar und bei Kindern, die ausgewogen ernährt sind, die nicht vollgepumt mit genmanpulierten Impfstoffen, mit den Zusatzstoffen wie Formalehyd, Quecksilber usw. bezweifeln viele Fachleute diese angstmachenden Zahlen von Enzephalitisfällen.

Also, liebe "Herde", impft ruhig schön weiter und macht damit eure Kinder krank!


kinderdok / Website (25.3.09 09:05)
@cvt - jetzt ist das maß voll - so ein schwachsinn:
- ein fuffi pro impfung? und was träumst du nachts? wo hast du das denn her? ich glaub, es hackt.
- ich impfe, um die kinder krank zu machen, um mehr zu verdienen? sag mal? sch... im hirn?
- masern sind behandelbar? bitte schick mir doch kurz die entsprechende bahnbrechende originalarbeit - ein link tuts auch.
- quecksilber gibts schon seit jahren nicht mehr in impfstoffen - aber das ist auch eines der 1000 märchen, die immer und überall irgendwo abgeschrieben werden.
ok, das hier ist mein blog - cvt - go home. blogtrolle, unverschämte dazu, gibt es hier nicht.


Jogurtbecher / Website (25.3.09 10:59)
Danke für das Machtwort Kinderdok.

Was ich nur traurig finde das wieder die Kinder unter solchen Eltern leiden müssen. Sorry dafür hab ich kein Verständniss, steht für mich auf der gleichen Stufe wie
- schnall meine Kinder nicht an, ist gefährlich
- keine Transfusionen weil gegen Glauben (was das kind glaubt ist ja egal)
- mein Kind darf alles machen was es will da freie Erziehung (sowas nennt man Vernachlässigung)

und man kann nichtmal etwas dagegen unternehmen


vroni (25.3.09 11:57)
kinderdoc....ich weiss, das man über Geld nicht spricht... (also...andere zumindest, ich spreche gerne über mein Vermögen ) aber was verdient man eigentlich an einer Impfung? Und wie wird das Geld tatsächlich aufgeteilt, zwischen Hersteller und Arzt?
....und BITTE fühl dich mit dieser Frage NICHT angegriffen. Aber ich weiss, das krasse Impfgegner....dies immer als Argument benutzen...deswegen....wäre Aufklärung diesbzgl. auch mal vielleicht ein PRO für den Arzt !


Hootch (25.3.09 11:58)
@kinderdok:
Lass' es gut sein, es bringt eh nix... Bei C.v.T. scheint das Problem supratentoriell zu liegen. ;-)

Grüße!


kinderdok / Website (25.3.09 18:08)
@vroni - impfvereinbarungen werden immer bundeslandspezifisch getroffen, d.h. zwischen krankenkassen und kassenärztlicher vereinigung. für eine einzelimpfung erhalte ich 7 euro, für eine kombinationsimpfung 10-14 euro. wohlgemerkt: inklusive aufklärungsgespräch, infomaterial, untersuchung, spritzen, tupfer, pflaster und so weiter. daran wird man nicht reich.

mit dem hersteller hat das null niente zero zu tun. die impfstoffe bezahlt die krankenkasse, sie werden über sprechstundenbedarf mit ekp rezeptiert und in der praxis im kühlschrank gelagert - sind also eigentlich eigentum der krankenkassen.

natürlich kosten impfstoffe selbst geld, hier liegt der eigentliche batzen, diese sind aber vor allem teuer, weil die produktion und forschung rund um impfstoffe sehr viel geld verschlingt. impfstoffe werden ständig verbessert, von schadstoffen (quecksilber wie früher) gereinigt. so enthalten impfstoffe heute nur noch einen bruchteil der konservierungsstoffe und allergene wie die vor zehn jahren.
dies minimiert zusätzlich die nebenwirkungen und auch - ja - die möglichen impfschäden. aber das kostet geld und die impfstofffirmen sind nun einmal am markt orientiert und nicht am geldbeutel des kunden.


Utta (26.3.09 14:22)
@C.v.T. Deine Mini-Statistik über die Gesundheit von ungeimpften Kindern kann ich mit ebensolcher widerlegen: Mein Zwerg ist seit drei Jahren so gut wie nicht krank, dafür geimpft. Die ungeimpften Nachbarskinder laufen hingegen sehr häufig mit heftigen Rotznasen und Schlimmerem rum. - Und meine poliokranke Patentante wäre echt froh gewesen darüber, wäre sie geimpft worden statt mit 18 im Rollstuhl zu landen.


vroni (26.3.09 15:55)
Kinderdoc...danke für die Info.