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... neues vom kinderarzt ...
 
 

apoblog

kolleginnen und kollegen der abgebenden zunft vulgo apothekerinnen und apotheker sind in rl manchmal ein wenig schwer bekömmlich - da werden dinge an die eltern rangeschwatzt, die einem als mediziner die haare ergrauen lassen. da muss zwingend zum antibiotikum oder zur warzensalbe noch dieses oder jenes glaubuli mitgegeben werden oder ... "der dokter hat ihnen nichts aufgeschrieben, so was! da habe ich was für sie" und dieser stil.

nein, so sind sie nicht alle, das bestätigte sonst nur das blöde vorurteil, ärzte und apotheker seien diametral unterwegs wie ärzte und anwälte oder lehrer. alles quatsch.

nettes gegenbeispiel: pharmama .

ihr blog kommt aus dem apothekerinnenleben, spielt in der schweiz und pharmama ist - achtung, logisch, siehe nickname - auch mama. genialer nickname übrigens. besonders gefällt, dass es praktisch täglich neues zu lesen gibt.

hier der link nochmal zum klassischen thema ärztehandschriften

28.4.09 19:19

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bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Pharmama / Website (28.4.09 19:56)
Uii, Merci! (wie wir Schweizer sagen).
Da weiss ich auch wieder, warum mir die Kinderärzte unter den Ärzten die liebsten sind :-)


Kraven (28.4.09 20:24)
Also ich weiß ja nicht, in welche Apotheken "deine" Eltern gehen, aber mir wurd da noch nie was angeschwatzt, was der Arzt mir nicht verschrieben hat. Allerdings wurde mir schon das ein oder andere mal erst dort die Dosierung der Arzneien gesagt, was die jeweiligen Ärzte scheinbar nicht für nötig hielten.

Und ich bin auch schon oft gut dort beraten worden, wenn es um Medis geht, die nicht verschreibungpflichtig sind. Also mal was gegen ne Erkältung oder nen grippalen Infekt wenn so ne Krankheit mal grade gar nicht in den Terminplan passte (normalerweise bevorzuge ich es, den körpereigenen Abwehrkräften die Arbeit zu überlassen).

Also diese negativen Beispiele, die du grad schilderst, mögen vorkommen, sind aber nach meiner Einschätzung eher die Ausnahme unter den Apotheken.


Zwergpirat (30.4.09 19:33)
Glaubuli. Feines Wort. :-)


Line (30.4.09 23:10)
:-( Schade, sagt hier eine Apothekerin, die sonst gerne mitliest.
Aufschwätzen ist so gar nicht meins.
Aber gefreut habe ich mich immerhin gerade über den netten Kommentar von Kraven.
Die Erfahrung machen wir nämlich umgekehrt tatsächlich genauso, keine Dosierungen und Anwendungshinweise der Ärzte....so manches mal.


kinderdok / Website (3.5.09 20:22)
naja. ich habe hier ja nicht alle apotheker angegriffen. und ich würde kein blog einer apothekerin verlinken, wenn diese zu meinen erzfeinden zählen. ihr solltet euch nicht immer an den überspitzungen des blogs verletzen.
auf meinen rezepten steht idR die dosierung drauf - geht gar nicht anderes bei den kinderdosierungen - die erwachsenenmediziner sehen ja oft ein kind und teilen durch 2 - auch nicht tolle.
eigentlich ist der apotheker kontrollinstanz - schreibe ich schrott auf (ich bin schließlich auch nur ein mensch), ist doch der apotheker verpflichtet, die dosierung nochmal gegenzuchecken.

schreibe ich nichts aufs rezept - so gehts nach packungsbeilage - das ist eigentlich doch usus, oder?

kleine anekdote, liebe mitlesenden pharmazeuten? aus 3 x 1 ML antibiotikum wurde schnell mal 3 Milliliter am Tag, und das bei einem siebenjährigen. ohne rücksprache.