kids and me

... neues vom kinderarzt ...
 
 

blogsachen

+++ umzug +++ das war´s

liebe gemeinde!

nach 1050 tagen (seit dem 30.7.2006 - übrigens auch einem sonntag), gut 300 einträgen meinerseits, unzählbaren kommentaren eurerseits, nach ca. 800-1000 hits per day, nach einmalig sogar no.1 auf der myblog-hitliste, stets gute positionierungen unter den ersten zehn ;-) , vielen treuen stammlesern und vielen stets netten newbies, ist dann nun heute hier endgültig schluss.

ich hoffe, myblog versenkt mich nicht ins nirwana - hier gehts auf jeden fall weiter:

kids and me 2.0
 http://kinderdoc.wordpress.com/

bleibt mir gnädigst verbunden, ich würde mich freuen.

und dann ...  wiedersehen.

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kinderdok goes south park

ich konnte nicht anders:

kinderdok goes south park

angeregt durch avialle musste ich einfach versuchen, mein ego in south park zu illustrieren. gelungen, oder?

kids and me 2.0 - take a look.

**** umzug ****

liebe gemeinde!

ich danke allen für die wertvollen hinweise in sachen anderer webspace, kostenloser webspace, relaunch, wordpress etc pp.

in anbetracht meiner geringen html-css-keine-ahnung-kenntnisse bin ich nun doch zu wordpress.com gewechselt. ein anderer wichtiger aspekt ist auch die anonymität, die ich weiterhin waren muss, um meine schweigepflicht nicht zu gefährden. bei einer offiziellen anmeldung bei einem werbefreien provider hätte ich mich zu sehr outen müssen. das wollte ich nicht.

die ersten vier fünf artikel werden parallel erscheinen, dann gehts nur noch bei wordpress weiter.

also hier die fortsetzung mit gleichen mitteln, aber anderem layout:

willkommen zu kids and me 2.0 auf wordpress. hier die url in reinform:  http://kinderdoc.wordpress.com/

stay tuned, keep the faith and in touch, schaut mal rüber. ich würde mich freuen.

liebe gemeinde (anfrage in sachen blogumzug)

ich trage mich ernsthaft mit dem gedanken, den blogspace bei myblog zu verlassen und mich woanders niederzusetzen. alleine schon wegen dieser nervigen werbung (siehe weiter unten).

liebe selbstblog-erfahrenen:
- wohin gehen?
- wie den content mitnehmen?
- wordpress? andere optionen?
- hierbleiben?
ich bin nur armer kinderdok, also bitte nur dumpfbackenverständliche tipps. danke.

blogging

ja sicher, sind nicht alle eltern so, wie ich sie hier beschreibe. das ist doch so wie in der zeitung. wer schreibt denn schon über die neunundneunzig unauffälligen prozent? wen würde das denn auch interessieren. im blogjargon nennt man das dann wohl katzenblogs oder windelblogs , in denen dann schon auch mal zu lesen ist, was die katze heute so veranstaltet hat oder wieviele windeln beim bobele zu wechseln waren. das ist keine wertung, bitte.

schließlich ist bloggen ja auch eine art tagebuch, und jeder darf immer noch in sein tagebuch das schreiben, was ihm gefällt, und nicht worauf der leser wartet oder nicht erwartet.

nur eines: dies sind hier keine erfundenen sachen. manche vorkommnisse sind ein wenig verfremdet, manche diagnosen passen nicht zur person und manche kinder nicht zu den eltern, manche mädchen waren jungs und manche mütter waren väter. aus einem griechen wird schnell ein türke und aus einem hessen ein bayer. das nur der anonymität wegen. noch immer habe ich sorge, irgendeine mutter spricht mich mal auf dieses blog an.

dies hier sind wahrheiten, alles so passiert. die wahrheit ist aber nie alles, was ich erlebe, manche dinge sind banal, zu banal, um sie dem blog zuzumuten, manche dinge so heftig, zu heftig, um sie der öffentlichkeit preiszugeben. zu leicht wäre dann die identifizierung.

auch das ärgern über die eltern ist nicht das allbestimmende in meinem alltag, vielmehr freue ich mich über viele familien, über die harmonien, die herrschen, über liebe nette frische kinder, über unverzogene und natürliche, über instinktive mütter und väter und authentische erziehungsstile.

natürlich sehen wir ärzte, erzieher, kindergärtnerinnen und hebammen eindeutige tendenzen zu weniger fähigkeiten, kinder großzuziehen, mein blog erzählt viel davon, aber wie viele der kommentatorInnen hier auch schon festgestellt haben: der blick fokussiert sich, man sieht vielleicht nicht mehr so die grosse masse, die ganz normal agiert.

noch ist hoffnung. aber noch gibts auch noch viel zu erzählen. und noch werde ich weiterbloggen aus dem schönsten beruf vonne welt.

das war das wort zum freitag. ´n abend!

 

kleines essay in sachen gästebuch

ein nichts namens none hat seine duftmarke in meinem gästebuch hinterlassen, und wie es oft mit diesen gerüchen ist: man versucht sie zu ignorieren, und trotzdem gewöhnt man sich nicht an sie. sie drängen sich einem immer wieder in die nase, bis man mal das fenster öffnet.

also fange ich doch an zu grübeln über meine attestierte arroganz gegenüber den eltern, meine sorge um die kinder und mein eingebildetes medizinstudium.

ja, doch, meine sorge um die kinder steht an vorderster front, das sind primär meine patienten, um die muss ich mich kümmern, nicht unbedingt um die anhänglichenhängenden eltern. ich denke, da mache ich meinen job auch ganz gut. noch leben sie alle, zumindest trotz meines dazutuns, die paar fehler, die jedem arzt halbgöttlich unterlaufen dürfen, hatten keine gravierenden folgen und wurden stets verziehen.

patienten habe ich nur durch arztwechsel verloren, wobei hier die natürliche fluktuation durch hin- und herzug den bärenanteil hat. und glücklicherweise wechseln bei mir in der regel ja die eltern den arzt und nicht meine patienten.

bin ich arrogant zu den eltern? vielleicht hie und da. wie es der wald so hergibt. ich darf den eltern vermitteln, dass ich medizinisch der fachmann bin, sonst kämen sie nicht zu mir. wer so arrogant ist, dies nicht zu akzeptieren, sucht sich meist das entsprechende arztpendant in einer anderen praxis. insofern darf ich mir auf mein medizinstudium auch etwas einbilden. ich bin weder sekretär, noch rezepteverteiler, noch die nachbarin am gartenzaun, die man mal so um meinung fragt.

zu manchen themen habe ich meine eigene persönliche meinung, ich bin kein pädagoge, auch kein psychologe, kein sportlehrer oder ernährungsfachmann, und trotzdem werden wir ärzte oft dazu gemacht. hier versuche ich, meinen gesunden menschenverstand sprechen zu lassen. aber man kann manche nur an die weggabelung begleiten, den weg gehen, müssen sie alle selbst. ein altes aber stets richtiges bild.

es gibt menschen, die ihre eigene ignoranz mit der arroganz des gegenüber verwechseln. der psychologe in mir sagt: klarer fall von projektion. in bezug auf ärzte: klarer fall von kittelphobie.

so. genug gelüftet. raus in die sonne.


 

 

ich bin dann mal weg


bitte keine email-adressen

aus aktuellem anlass nochmals: bitte gebt bei den kommentaren und im gästebuch nicht eure email-adressen ein oder erfindet von-mir-aus welche - sonst ist der spam-gott über euch.

leider lässt einen myblog dieses email-feld nicht abschalten - wenn jemand einen tipp hat, wie es trotzdem geht - gerne.

und noch was: was ist eigentlich mit meinem gästebuch los? wieso linkt das automatisch auf irgendeine bescheuerte seite?

wer sich ein bissel mit html auskennt (bei mir eher mau), darf gerne mal den quelltext durchforsten. ich wäre sehr dankbar. 

damit die technoratis spider was zum suchen haben:
Technorati Profile

hannelore kohl

ok ich habe mich etwas rar gemacht, nach schönem maiwochenende nun ein ebensolches pfingstwochenende, nur kurze arbeitswochen momentan - habe ich kein problem mit - kam es dann heute am pfingstdienstag gleich geballt.

gefühlt alle kinder des mir zugeteilten stadtteil angeschaut, gefühlt alle kollegen sonst im urlaub, hallo, ich komme von dem kollegen aus dem nachbarort und möchte gerne meine lebensgeschichte erzählen.

gefühlt fünfundsiebzigmal erklärt, das pickelchen in den ersten sommerwochen normal sind, dass sonnenallergie eigentlich keine ist, außer man heißt hannelore kohl , aber dann hat man auch keine, sondern eher eine lichtallergie . das ist so ähnlich, wie die mütter, die mir immer erklären, ´s bobele "hat de keuchhuste" - und meinen, ´s bobele würde nur viel husten.

was hier alle sonnenallergie nennen, sind schlicht ein paar pickelchen auf winterverwöhnter haut, malträtiert durch akute uv-strahlung, celsius-grad-sprünge in die zwanziger, sonnencreme (oder eben auch nicht) und schwitzen. macht die haut eben nicht mit.

gefühlt zwanzig mal erklärt, dass der befundete sonnenbrand tatsächlich sonnenbrand ist und nicht etwa masern - ehrlich! - und nochmals vor dem ersteren wie dem letzteren eindringlich gewarnt.

gefühlt zehnmal schürfwunden, gerissene fuss/finger-nägel und blaue flecken begutachtet, weil ach, plötzlich der asphalt in diesem sommer härter ist als im letzten und wieder die protektoren beim inlinern oder rollern nicht getragen wurden.

gefühlt jetzt den feierabend erreicht, traurig, dass dr house grad pause macht, freu ich mich eben auf bully und emergency room.